Licht und luftig -
KölnMesse mit neuem Eingang Süd
Wenn Anfang Juni
mindestens 60.000 meist junge Menschen das Kölner Messegelände beim Evangelischen Kirchentag
erobern, werden viele von Ihnen direkt vom Zug aus die
große Treppe am neuen Eingang Süd erstürmen.
Und dabei könnten sie gleich ein (kleines) Wunder
erleben. Denn die 6,5 m langen und fast 1,80 breiten Deckenleuchten über
ihren Köpfen sorgen nicht nur für das richtige
Licht auf ihrem Weg.
Im Außenbereich agieren sie
zusätzlich als multifunktionale Lichtobjekte. Aufgrund
Ihrer offenen Bauweise lassen sie das Tageslicht ungehindert
passieren und nutzen zusätzlich die Seitenblenden
als aktive Umlenkfläche. Hierdurch wird auch schräg
einfallendes Licht auf einer Fläche von jeweils
ca. 15 qm reflektiert und damit die Lichtausbeute auch
ohne
Stromverbrauch stark gesteigert. Dabei bleibt aufgrund
des blendfreien EPS-Spanntuchsystems der freie Blick
zum Himmel erhalten, Das erfreut nicht nur die Kirchentagsbesucher,
sondern auch den verantwortlichen Limburger Lichtplaner
Torsten Braun. Er hat die gestellte Aufgabe mit Bravour
gelöst
und in Zusammenarbeit mit Architekten und einem Team
der Firma Zumtobel ein lichttechnisches Meisterwerk geschaffen.
So wird die einladende Leichtigkeit des neuen Eingangs
perfekt unterstützt, ohne die Funktionalität
einzuschränken.
Aber die ganze Stärke des Konzepts
und die Möglichkeiten des verwendeten Materials
zeigen sich erst nach Einbruch der Dunkelheit: Dann wird
das seitlich
eingespannte Gewebe vom Licht der hinterbauten Leuchtstofflampen
automatisch so perfekt durchleuchtet, dass der "Dachdurchlass"
zur optimal eingepassten Leuchte mutiert. Dafür
sorgt besonders die stoßfrei gespannte, blendfreie
Leuchtfläche,
die auch im Servicefall nicht erst entspannt werden braucht:
Die Leuchtmittel werden bei Bedarf problemlos durch das
Lösen der unteren Zarge gewechselt.
Das spart Zeit und schafft Sicherheit im laufenden Betrieb.
Was wiederum im Fall des Falles wiederum den Kirchentags-teilnehmern
zu Gute kommt, wenn Sie nach dem abendlichen Veranstaltungsschluß
den Markt der Möglichkeiten auf dem Messeboulevard
wieder verlassen und direkt vor der Tür den freien
Blick auf Dom und Rhein ungestört genießen
können.
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