Vom Konzertsaal zum Kongresszentrum
Multifunktionale Medienwand mit EPS.LUMI-Profilen realisiert
Duisburg, Montag, 15:30 Uhr. In der Mercatorhalle findet ein interessanter Vortrag zum Thema Architektur statt. Alle Augen der Kongressteilnehmer richten sich gespannt auf die riesige Projektionsfläche. Der Referent nutzt geschickt die Möglichkeiten der modernen Präsentationstechnik. Die Zuhörer sind nachhaltig beeindruckt. 19:30 Uhr, die Halle ist in zartes Blaulicht getaucht und zum Konzertsaal der Duisburger Philharmoniker avanciert. Statt PowerPoint-Präsentationen bestimmen nun die Klänge von Mendelssohn, Bartholdy und Brahms das Geschehen. Wieder sind alle Blicke gespannt nach vorne gerichtet.
Die Medienwand, die eben noch in Sachen Architektur als informative Ebene diente, hat sich jetzt in eine Lichtinstallation verwandelt. Sie ist Teil einer musikalischen Bühneninszenierung geworden. Jetzt ist es 20:00 Uhr. Das Konzert beginnt. Pünktlich zum Auftakt teilen sich die vier gleichgroßen Quader der Wand (10 x 10 Meter) in zwei Hälften. Dahinter wird ein Instrument der Superlative sichtbar. Eine 16 Tonnen schwere Orgel mit vier Manualen und 61 Registern. „In der Mitte teilbar bringt es jede Seite der Wand auf ein stattliches Gewicht von 4,8 Tonnen“, erklärt Markus Busche von D-ZWO architectural lighting, der als Projektleiter verantwortlich für die Installation des multifunktionalen High-Tech Objektes war. Effektvoll hinterleuchtet wird die wohl einzige automatisch, verschiebbare Orgelwand der Welt übrigens mit 200 Leuchtstoffröhren. Über eine RGB Lichtsteuerung entstehen unterschiedliche Farben und Lichteffekte.
Um das technisch anspruchsvolle Projekt perfekt umsetzen zu können, suchte das Architektenteam und das Team rund um D-ZWO nach einer besonders stabilen Rahmenlösung, die ein sehr präzises aufeinander Fahren der beiden Wände ermöglichte. Darüber hinaus musste ein ebenso stabiles Gewebe mit einer hohen Dichte verwendet werden, das absolut faltenfrei in die Konstruktion eingespannt werden konnte. Die EPS.LUMI-Profile, die hier zum Einsatz kamen, meisterten all diese Herausforderungen wie immer perfekt.
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